SARAH

LÜDERS

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Kater trifft auf Hundewelpen

Die beste Zusammenführung von Katze und Hund


Ehrlich gesagt, hatte ich schon ein wenig Schiss vor dem ersten Aufeinandertreffen von meinem Kater "Bailey" und unserem Mini Aussie Welpen "Mogli". Denn mein Kater, ein 5 jähriger Perser, ist alles andere als neugierig und kontaktfreudig. Wie viele Katzen, ist Bailey sehr eigen, eher ängstlich, sehr geräuschempfindlich und zurückhaltend, vor allem gegenüber Männern. Da faucht und knurrt er schon mal ganz gerne ohne ersichtlichen Grund.


Im Sommer 2018 haben wir uns entschlossen, dass Ende des Jahres ein Welpe bei uns einziehen darf. Ich habe mich vorher gut informiert, wie die erste Begegnung von Hund und Katze ablaufen sollte. Viele sagten, es ist wesentlich einfacher wenn ein Hund bereits im Haushalt wohnt und eine Katze dazu kommt. Hunde sind im Akzeptieren von neuen Familienmitgliedern nämlich wesentlich toleranter als Katzen.


SUPER! Bei uns war es aber genau umgekehrt. Ein sturer Kater soll nun einen lebendigen kleinen Hundewelpen tolerieren.



Am 3. Dezember 2018 haben wir Mogli von seiner Züchterin abgeholt. Nachdem ich einige negative Erfahrungsberichte von anderen gelesen hatte, war ich echt gespannt, wie Bailey auf unseren Welpen reagieren wird. Ich habe dann einfach mal darauf vertraut, dass die beiden das schon hinbekommen werden, wenn wir ihnen genug Zeit geben und sie sich ganz in Ruhe und in ihrem Tempo kennenlernen dürfen. Bailey hat sein Rückzugsort oben im Haus bekommen. Die Treppe haben wir mit einem Kindergitter gesichert und auch seine Näpfe hat er nach oben bekommen. Ich bin davon ausgegangen, dass ich Bailey in den nächsten Tagen nur unter dem Bett finden werde.


Erstaunlicherweise hat es von Anfang an ganz gut geklappt. Mogli war natürlich neugierig und wollte Bailey beschnuppern und direkt mit ihm spielen, so wie er es jeden Tag mit seinen Geschwistern getan hat. Bailey war noch lange nicht so weit, er knurrte, fauchte und haute ab. Doch der Kater kam auch immer wieder an - war wohl doch ein wenig neugierig. Mogli hat das Verhalten von Bailey mit seinen 10 Wochen schon gut verstanden und war sehr geduldig und rücksichtsvoll. Er hat es immer wieder vorsichtig versucht und irgendwann, nach einigen Wochen, hat Bailey aufgehört zu knurren. Man hat ihm zwar angesehen, dass er immer noch nicht begeistert von Mogli war aber immerhin hat er wohl akzeptiert, dass wir nun einer mehr sind und Mogli auch nicht wieder verschwinden wird.


Was soll ich sagen, Mogli ist nun über einem Jahr bei uns und mittlerweile kommt Bailey bei Mogli an, kuschelt sich an ihn, legt sich vor ihn auf den Rücken und lässt sich ablecken und anstupsen. Sie liegen nachmittags oft eingerollt nebeneinander auf dem Sofa. Nur mit der Spielaufforderung von Mogli klappt es noch nicht ganz, da sprechen die beiden wohl noch eine andere Sprache.


Ich bin überglücklich, dass die beiden sich so gut verstehen und im Grunde ist der beste Tipp: Gebt den beiden Tieren genug Zeit sich gegenseitig kennenzulernen und schafft für beide ihren Rückzugsort. Das sind wohl die wichtigsten Dinge, die man beachten sollte, wenn ein neues Familienmitglied ins Haus einzieht.